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Promotion im BayWISS-Verbund

Prof. Dr. Heinz P. Huber, Leiter des Laserzentrums der Hochschule München und HAW-Sprecher des Verbundkollegs
Prof. Dr. Heinz P. Huber, Leiter des Laserzentrums der Hochschule München und HAW-Sprecher des Verbundkollegs

[04|08|2017]

Feierliche Eröffnung des Verbundkollegs "Ressourceneffizienz und Werkstoffe"

 

Mit einer ersten Netzwerkveranstaltung stellte sich das Verbundkolleg "Ressourceneffizienz und Werkstoffe" im Juli 2017 an der Hochschule München vor. Das gemeinsame Promotionskolleg wird durch die Universitäten Bayreuth (koordinierende Hochschule) und Augsburg sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Augsburg, München und Rosenheim aufgebaut. Die ersten kooperativen Promotionen in den Themenfeldern "Effiziente Ressourcennutzung, effiziente Wertschöpfung", "Innovative Werkstoffe", "Energienutzung", "Intelligente Netze", "Ressourceneffizienz bei Werkstoffen" und "Interdisziplinäre Fragestellungen in der Ressourceneffizienz" werden schon betreut.

 

BayWISS, das Bayerische Wissenschaftsforum , wurde gegründet, um eine Plattform für die Kooperation zwischen Universitäten und HAWs zu schaffen, allem voran durch das neu entwickelte Modell „Verbundpromotion“. Denn: „Auch HAWs haben fantastischen wissenschaftlichen Nachwuchs“, betonte Prof. Dr. Sonja Munz, Vizepräsidentin für Forschung der HM, bei ihrer Eröffnungsrede. Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst fördert den Aufbau des Wissenschaftsforums ab sofort für zunächst viereinhalb Jahre. Dazu wurden sechs Verbundkollegs gegründet, die im Jahr 2017 über alle Verbundkollegs hinweg mit 750.000 Euro ausgestattet sind. In den Jahren 2018-2021 sind es dann jährlich insgesamt 1,1 Millionen Euro.

 

Verbesserter Zugang zur Promotion mit HAW-Abschluss

Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten kooperieren seit einigen Jahren im Bereich Promotion. Die Wege der Promotionskandidatinnen und -kandidaten sind dabei oft mit organisatorischen Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Themen- und Betreuersuche sowie die formale Aufnahme zur Promotion an einer Universität beanspruchen sehr viel Zeit.

 

Klare und verbindliche Strukturen sowie belastbare Kontakte ermöglichen den Mitgliedern ein Miteinander auf Augenhöhe. Die Masterabschlüsse von HAW und Universitäten werden als gleichwertig anerkannt. Das Promotionsrecht liegt nach wie vor bei den Universitäten, jedoch sind in den Prüfungskommissionen der Universitäten gleichberechtigt HAW-ProfessorInnen vertreten. Erstmals ist die beteiligte HAW auch auf der Promotionsurkunde als Institution präsent.

 

Dieses erste Netzwerktreffen bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen den ProfessorInnen der bayerischen HAWs und Universitäten im Fachgebiet und wurde von den Promovierenden genutzt, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

 

Fragen der Gäste zum neuen Verbundkolleg „Ressourceneffizienz und Werkstoffe“ wurden geklärt
Fragen der Gäste zum neuen Verbundkolleg „Ressourceneffizienz und Werkstoffe“ wurden geklärt

 

Mitglied werden im Verbundkolleg

Prof. Dr. Heinz P. Huber, Leiter des Laserzentrums Hochschule München und HAW-Sprecher des Verbundkollegs, klärte interessierte Gäste und angehende Mitglieder über die Modalitäten und die Aufnahme in das Verbundkolleg auf.

 

So regeln eine Geschäftsordnung und eine Kooperationsvereinbarung die paritätische Struktur und Zusammenarbeit sowie die Aufnahme von Mitgliedern. Die Aufnahme in das Verbundkolleg muss in einem ersten Schritt von der jeweiligen Hochschulleitung bei den Sprechern des Kollegs beantragt werden. In einem zweiten Schritt werden DoktorandInnen und deren BetreuerInnen als Mitglieder aufgenommen, wenn die Aufnahme an der promotionsführenden Universität feststeht. DoktorandIn und das Tandem aus den betreuenden ProfessorInnen schließen eine Betreuungsvereinbarung ab und reichen eine kurze Beschreibung des Promotionsprojektes in der Koordinationsstelle in Bayreuth ein.

 

Elf DoktorandInnen und deren BetreuerInnen von HAWs und Universitäten wurden bereits als Mitglieder aufgenommen. Das Verbundkolleg „Ressourceneffizienz und Werkstoffe“ wurde für das Jahr 2017 mit einem Budget von ca. 100.000 Euro ausgestattet, die für verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der Promotionen Verwendung finden. Die weitere Finanzierung bis 2021 ist gesichert.

 

Als Ansprechpartner sehen die beiden Sprecher des Verbundkollegs, Prof. Glatzel und Prof. Huber, dem weiteren Wachstum des Verbundkollegs mit Freude entgegen. Unterstützt werden sie dabei von Tobias Gabriel vom Lehrstuhl Metallische Werkstoffe an der Universität Bayreuth.

 

Koordinator: Tobias Gabriel,

Sprecher: Prof. Dr. Uwe Glatzel, / und Prof. Dr. Heinz P. Huber,

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