Navigation

 
 

News

Bereit machen für den Raketenstart

Der erste Entwurf des Versuchsaufbaus, verkleinert im Maßstab 1:2. Der Zylinder stellt die Hülle der Höhenforschungsrakete und den damit vorgegebenen Bauraum dar (Foto: Alexander Titz)
Der erste Entwurf des Versuchsaufbaus, verkleinert im Maßstab 1:2. Der Zylinder stellt die Hülle der Höhenforschungsrakete und den damit vorgegebenen Bauraum dar (Foto: Alexander Titz)

[24|01|2019]

HM-Studierende bei REXUS/BEXUS-Programm dabei

 

Das REXUS/BEXUS-Programm vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der European Space Agency (ESA) eröffnet Studierenden von Universitäten und Hochschulen in ganz Europa die Möglichkeit, wissenschaftliche und technologische Experimente an Forschungsraketen und Luftballons unter Weltraumbedingungen durchzuführen. Jedes Jahr werden zwei Raketen und zwei Ballons gestartet, die bis zu 20 Experimente enthalten, die Studierendenteams entworfen und gebaut haben.

 

Erste_Polymertests: Der erste Aushärtungstest des Kunstharzes (Foto: Fabian Schill)
Erste_Polymertests: Der erste Aushärtungstest des Kunstharzes (Foto: Fabian Schill)

Additive Fertigung im Weltraum

Das Team AIMIS (Additive Manufacturing in Space) von der Hochschule München wurde bei REXUS (Rocket EXperiments for University Students) mit seiner Technologiedemonstration zur additiven Fertigung im Weltraum angenommen. Nun durchläuft es innerhalb der Programmlaufzeit von 18 Monaten ein Raumfahrtprojekt mit allen wichtigen Meilensteinen und erhält so einen Einblick in den typischen Projektablauf in der Raumfahrtbranche.

 

Aktuell befindet sich das Experiment noch in der Planungsphase: Dabei soll während eines Raketenflugs ein Kunstharz (Polymer), der unter Lichteinstrahlung, im Speziellen unter UV-Licht, ausgehärtet werden. So entsteht eine feste Struktur in Form von Stäben. Ziel des Versuches ist, sowohl die Funktionsfähigkeit von Extrusion und Aushärtung in Schwerelosigkeit und Vakuum nachzuweisen, als auch die Materialeigenschaften des Polymers nach Bergung der Rakete zu analysieren.

 

Während der Student Training Week beim DLR in Oberpfaffenhofen stellen die Studierenden den Entwurf des Experiments Mitte Februar vor und überprüfen es gemeinsam mit ExpertInnen auf Schwachstellen. Im Sommer wird das Team die Konstruktion detaillierter gestalten und mit der Fertigung und den Tests starten. Ende des Jahres soll der Versuchsaufbau fertig sein und die Höhenforschungsrakete im März nach abschließenden Tests im schwedischen Kiruna abheben.

 

 

Mirja Fürst

NEWSARCHIV

Berichte und Informationen rund um die Hochschule München

Veranstaltungen

Vorträge, Tagungen, Events an der Hochschule München