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Im Meer aus Daten schwimmen statt ertrinken

Der Name
Der Name "Cesonia" spielt auf eine Spinnenart und den germanischen Gott des Handels an

[24|04|2019]

Das Start-up Cesonia will den Datenaustausch zwischen Organisationen und Unternehmen erleichtern

 

Was Daten angeht, sind Unternehmen und Organisationen häufig wie verschiedene Inseln: Alles sieht ein wenig anders aus, die Sprachen und Prozesse unterscheiden sich. So passen Unternehmen auch in Zeiten der Digitalisierung Daten manuell an andere Logiken an und laufen aktuellen Dateiversionen von Partnern hinterher – dabei sind aktuelle, zuverlässige Daten der Treibstoff der Zusammenarbeit. Am Strascheg Center for Entrepreneurship der Hochschule München nimmt sich das IT-Start-up „Cesonia“ diesen Herausforderungen an, begleitet von Mentor Prof. Dr. Patrick Möbert.

 

Eine gemeinsame Datensprache sprechen

Drei Gründer haben eine Plattformlösung entwickelt, welche die Daten, anders als eine Cloud, in den Unternehmen oder Organisationen belässt. Das soll für erhöhte Kontrolle über die eigenen Daten und Rechtssicherheit sorgen. Alle Partner können die Daten in einer einheitlichen Ansicht betrachten, in welche Cesonia die Daten übersetzt. Dies soll unterschiedlichen Geschäftsprozessen ermöglichen, ineinanderzugreifen. Im Moment läuft eine Testphase zum Datenaustausch in der Archäologie und eine andere zum Thema Smart Mobility. Beispielsweise ließen sich mithilfe der Cesonia-Plattform leichter auf internationale Forschungsdaten aus dem Fachbereich zugreifen oder im anderen Fall Ampeln vernetzt und intelligent steuern.

 

Daten in die eigene Organisation holen

Auf die Idee für das Start-up kam Mitgründer Korbinian Sontheim. Während seiner Arbeit im internationalen Automobilumfeld bemerkte er bei Projekten immer wieder: Die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit könnte verbessert werden. Denn wenn der Großteil der relevanten Daten außerhalb der eigenen Organisation liegen, ist der Datenaustausch erfolgsentscheidend. Für die nötige Basistechnologie von Cesonia sind hauptsächlich die Mitgründer Dr. Daniel Kaltenthaler und Dr. Johannes Lohrer zuständig, beide promoviert am Lehrstuhl für Datenbanksysteme und Data Mining der LMU, im Themenbereich „Verteilte Systeme“.

 

Mehr zum Start-up Cesonia erfahren Interessierte auf dieser Webseite.

 

 

Cathrin Cailliau

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