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(10/14) Hochschule München senkt Studienbeiträge auf 430 Euro

[18|05|2010]

Der Senat der Hochschule München ist den Empfehlungen des Zentralen paritätischen Ausschusses Studienbeiträge gefolgt und hat die Senkung der Studienbeiträge um 35 Euro auf nun 430 Euro zum Wintersemester 2010/11 beschlossen.

Jeder Antrag auf Verwendung von Studienbeiträgen wird an der Hochschule München von paritätischen Ausschüssen genehmigt oder abgelehnt. Nachdem die StudierendenvertreterInnen eine Absenkung der Studienbeiträge auf den Mindestsatz von 100 Euro gefordert haben, hat der Zentrale paritätische Ausschuss, der je zur Hälfte mit Studierenden und ProfessorInnen besetzt ist, eine Senkung um 35 auf 430 Euro empfohlen.

Die VertreterInnen der Studierenden setzen sich seit Einführung der Studienbeiträge im Sommersemester 2007 für die Senkung der Beiträge ein. Christian Waldeck, Vorsitzender des studentischen Konvents: "Wir hätten uns natürlich eine größere Reduzierung gewünscht, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung."

Die Erweiterte Hochschulleitung und das Präsidium hatten sich gegen eine Senkung der Beiträge ausgesprochen. Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock: "Durch die Einführung der Studienbeiträge können wir viele Maßnahmen durchführen, die die Lernsituation der Studierenden jetzt und in Zukunft wirklich verbessert. Eine Reduzierung um 35 Euro ist akzeptabel. Aber eine größere Senkung wäre derzeit nicht umsetzbar, weil viele Mittel in erfolgreichen, längerfristigen Projekten oder Stellen investiert werden."

Der Senat der Hochschule München ist der Empfehlung des paritätischen Ausschusses gefolgt und hat die Senkung der Studienbeiträge zum Wintersemester 2010/11 auf 430 Euro beschlossen. Im Herbst 2011 werden die Einnahmen und Ausgaben der Studienbeiträge erneut im Senat behandelt und auf Basis dieser Zahlen die Höhe der Studienbeiträge überprüft.

Hintergrundinformationen:

Aus der Stellungnahme des Zentralen Paritätischen Ausschusses: "Aus Sicht des Ausschusses sollte in der Zukunft noch stärker als bisher darauf hingewirkt werden, Strategien für die Verausgabung der Studienbeiträge aufzulegen […] und die gestellten Anträge bzw. ihre Bewilligung auf diese Strategien hin auszurichten. Unter dieser Voraussetzung sieht der Ausschuss ein gewisses Einsparungspotential in den zentralen Studienbeitragsbudgets."

Der Zentrale paritätische Ausschuss Studienbeiträge wirkt als zentrales Gremium an den Prozessen der Entscheidungsfindung bei der Verwendung der Studienbeiträge an der Hochschule München mit. Er gibt insbesondere Empfehlungen zur Verwendung der Studienbeitragsbudgets der Hochschulleitung und der Erweiterten Hochschulleitung ab und beschäftigt sich kontinuierlich und kritisch mit den jeweils beantragten Maßnahmen.

Weitere Informationen zu Verwendung der Studienbeiträge an der Hochschule München finden Sie unter hier.

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