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Forschungsergebnisse auf „Infineon meets University“ präsentiert
Unser Forschungs-Labor Modellbildung und Simulation, war auf „Infineon meets University“ vertreten, bei der sich Wissenschaft und Industrie über Aktuelles in der Halbleiterindustrie austauschen.
02/11/2026
Das Forschungs-Labor Modellbildung und Simulation (MoSiLab ) war mit zwei Doktoranden, Mohammed Hassan (li.) und David von Bergen (mi.), sowie Masterabsolvent Alexander Edelmann (re.) auf der Veranstaltung vertreten. Diese jährliche Veranstaltung in Neubiberg am 'Campeon' dient als Brücke zwischen der akademischen Forschung und der industriellen Praxis in der Halbleiterindustrie.
Weiterentwicklung von Siliziumcarbid-Technologie
Die beiden Doktorarbeiten, die von Infineon gefördert werden, konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der Siliziumcarbid (SiC)-Technologie. Siliziumcarbid ist für die Leistungselektronik, was Silizium für die Mikroelektronik ist: Das Material, um das sich alles dreht.
Enorme Beschleunigung durch neue Materialien
Sowohl die Mikroelektronik als auch die Leistungselektronik entwickeln sich rasant weiter. Die klassische Silizium-Mikroelektronik bewegt sich durch neuartige, extrem stromsparende Schalter wie dem ferroelektrischen Hafniumoxid in Richtung künstliche Intelligenz. Die Leistungselektronik wird durch neue Materialien wie Siliziumcarbid, das zum Beispiel das effiziente Schalten extrem großer Energien, wie sie in Elektrofahrzeugen benötigt werden, und durch Galliumnitrid (GaN) revolutioniert. Letzteres erlaubt die extrem schnellen Schaltvorgänge, die beispielsweise für ultrakompakte Schnellladegeräte von Smartphones und Laptops erforderlich sind.
Reduzierung von Leistungsverlusten in der Siliziumcarbid-Technologie
Die aktuellen Simulationsarbeiten von MoSiLab zielen darauf ab, die verursachenden Kristalldefekte zu identifizieren, die zu Leistungsverlusten in der Siliziumcarbid-Technologie führen. Diese Verluste führen in der Praxis zu lokalen Hitzeherden und einer verringerten Lebensdauer der Bauteile.
Partner in Wissenschaft und Industrie
Infineon ist nicht nur Weltmarktführer in der Leistungselektronik, sondern unterstützt auch die Fakultät in vielen Bereichen. Neben dem konkreten Förderprojekt „KI-Speed“ bringt sich die Firma im industriellen Beirat des Masterstudiengangs Mikro- und Nanotechnik ein und nimmt sehr aktiv am EU-Projekt „CHIPS of Europe“ teil.