JUKI-SRGR

Nutzung Künstlicher Intelligenz durch Jugendliche zu Fragen und Bedarfen sexueller und reproduktiver Gesundheit

Das Projekt untersucht, wie Jugendliche Künstliche Intelligenz bei Fragen zu Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft etc. nutzen. Im Fokus stehen ihre Erfahrungen mit Glaubwürdigkeit, Nutzen, Chancen und Risiken von KI-Angeboten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Angebote der sexuellen Bildung und Schwangerschaftsberatung an die veränderten digitalen Lebenswelten junger Menschen anzupassen und weiterzuentwickeln.

Laufzeit:
01.05.2026 - 31.12.2026
Projektstatus:
laufend
Einrichtungen:
Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften
Projektleitung:
Prof. Emily Engelhardt
Drittmittelart:
Private Dritte
Projektart:
Forschung

Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Jugendliche Informationen suchen, Orientierung gewinnen und Entscheidungen treffen – auch in Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Das Forschungsprojekt untersucht, wie Jugendliche KI-Anwendungen wie Chatbots, generative Sprachmodelle oder digitale Companions zu Themen wie Sexualität, Partnerschaft, Verhütung, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung nutzen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen die Glaubwürdigkeit, den Nutzen und die Relevanz solcher Angebote bewerten, welche Chancen und Empowerment-Potenziale sie darin sehen, aber auch welche Irritationen, Risiken oder Täuschungen sie erleben. Auf Grundlage qualitativer Interviews mit Jugendlichen werden aktuelle Nutzungsweisen und Erfahrungen empirisch erfasst.

Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Angeboten der sexuellen Bildung und Schwangerschaftsberatung. Ziel ist es, praxisnahe Impulse für den professionellen Umgang mit KI zu entwickeln und Beratungs- sowie Bildungsangebote im Sinne sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte zukunftsfähig zu gestalten.

  • Chatbots
  • Companion AI,
  • künstliche Intelligenz (KI)
  • Sexualberatung