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Bayerische Eliteakademie "krönt" ihre AbsolventInnen

HM-Absolvent Johannes Vollert ist unter den AbgängerInnen des 16. Jahrgangs
28/01/2016
Am Stipendium der Bayerischen Eliteakademie (BEA) kann nur teilhaben, wer zu den prüfungsbesten Studierenden der bayerischen Hochschullandschaft gehört. Der Diplom-Maschinenbauer Johannes Vollert bewarb sich 2013 – noch als HM-Student – als einer von über 800 Studierenden um einen Platz und wurde angenommen. Vier Semester lang besuchte er gemeinsam mit 35 weiteren StipendiatInnen die studienbegleitenden Veranstaltungen, die das Stipendium bereithält. Darunter waren drei intensive Präsenzphasen: sowohl in einem Tagungshotel nähe Rosenheim als auch eine dreiwöchige Exkursion nach China und Vietnam. Solche Erlebnisse, wie jene, die er in Asien gemacht hat, sind für ihn die Highlights dieses Stipendiums: „Das war extrem eindrucksvoll, weil man dort Einblicke in die betrieblichen Abläufe asiatischer Firmen bekommt, auch in Botschaften, die man so als Backpacker nicht erhält“. Stand er dem Stipendium aufgrund des Namens zuerst skeptisch gegenüber, kann er sich nach all den positiven Erfahrungen mittlerweile mit den Zielen der BEA identifizieren.
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Hintergrund
Die BEA ist eine Stiftung, die sich Unterstützung bei den bayerischen Wirtschaftsgrößen wie BMW, E.ON und Siemens holt. Sie arbeitet auf fachlicher Ebene mit den verschiedenen bayerischen Universitäten und Hochschulen zusammen. Während der allgemeinen vorlesungsfreien Zeit finden hier die Präsenzphasen statt, in der Seminare, Workshops und Exkursionen angeboten werden. Daneben setzt die BEA auf Projektarbeit, ein Mentoring Programm mit Einzelbetreuung und Auslandscurricula bzw. -praktika. Gerade auch das Mentoring empfand der Stipendiat als entscheidenden Aspekt: „Ich habe zu meinem Mentor über das Stipendium hinaus noch einen guten Kontakt. Wir treffen uns im Vierteljahrestakt“, sagt Johannes Vollert. Geschätzt sind Treffen in ungezwungener Atmosphäre wie der gemeinsame Besuch von Kulturveranstaltungen. Dass die Mentoren zum Teil ganz anderen Bereichen entstammen als die ihrer Mentee, sieht Vollert als Bereicherung: „Ich persönlich war bei dem Vorstandsmitglied einer Bank. Durch ihn hat sich meine Sichtweise verändert, was mir in meiner persönlichen Entwicklung auf beruflicher wie auch privater Ebene geholfen hat, was ich so nicht erwartet hätte“.
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Krönender Abschluss
Am 1. Dezember 2015 überreichte Dr. Ludwig Spaenle in der Bayerischen Staatskanzlei den AbsolventInnen des 16. Jahrgangs ihre Abschlusszertifikate. Der bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst betonte in seiner Rede: „Unser Land braucht Leistungsträger, die ihre Talente nutzen und dabei in dem Bewusstsein agieren, dass ökonomisches und ethisches Handeln kein Gegensatzpaar bildet“.
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Johannes Vollert arbeitet mittlerweile bei einer Münchner Firma im Projektmanagement. Dabei ist ihm vieles, was er aus dem Stipendium mitgenommen hat, nützlich. Langfristig möchte er gern eine Führungsposition übernehmen und sein eigenes Unternehmen gründen.
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Sara Magdalena Schüller