Pressemitteilung
KI im Ingenieurstudium: neues Lernangebot für Bayerische Hochschulen (PM 2/26)
Gemeinsames Online-Modul der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und der Hochschule München (HM)
22/01/2026
München/Weihenstephan, 22. Januar 2026 – Die HSWT und die HM bündeln ihre Expertise, um die digitale Handlungskompetenz von Ingenieurstudierenden zu stärken. Im Rahmen der Sonderförderrunde „KI-Kompetenzen im Studium“ der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) entwickeln beide Hochschulen gemeinsam das Online-Studienangebot „KI-unterstütztes Lösen ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen“ – eines von nur sieben geförderten Projekten bayernweit. Damit entsteht ein einzigartiges Lehrprojekt, das die Rolle von KI im Ingenieurstudium nachhaltig fördert.
„Mit dem Modul schaffen wir ein innovatives Lernangebot, das Studierende dazu befähigt, reale ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu meistern“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Vladimir Ilberg (HSWT). „Dank des abwechslungsreichen Medienmixes soll dabei auch der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommen“, ergänzt Dr.-Ing. Nicole Hilbrandt (HSWT), die das inhaltliche und mediendidaktische Konzept des Moduls entwickelt hat.
Lernen durch Anwenden: Interdisziplinäre KI-Projekte für Studierende
Im Mittelpunkt des neuen Studienangebots stehen datengetriebene Fragestellungen aus Lebensmitteltechnologie, Bioverfahrenstechnik, Bauphysik oder Gebäudetechnik. Die Studierenden nutzen dabei KI-Methoden, die sie beim Programmieren und bei der Datenanalyse unterstützen. Prof. Dr. Christine Greif (HM) erklärt: „Wir setzen dabei auf die Programmiersprache Python – eine der am schnellsten wachsenden Sprachen – und kombinieren sie mit KI-Methoden“. „Wichtig ist uns, dass angehende Ingenieurinnen und Ingenieure lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu reflektieren und verantwortungsvoll einzuordnen“, betont Prof. Thilo Ebert (HM).
Nach jeder Lerneinheit wenden die Studierenden ihr Wissen direkt an – etwa bei der Auswertung von Sensordaten oder bei der Simulation von Wärmeleitungsprozessen. Ein interdisziplinäres Abschlussprojekt bildet den Höhepunkt des Moduls: Die Teilnehmenden bearbeiten eine selbst gewählte ingenieurwissenschaftliche Fragestellung mithilfe von KI-Tools.
Das Modul startet erstmals zum Wintersemester 2026/27 und wird anschließend für mindestens zehn Semester angeboten. Es ist offen für Studierende an bayerischen Hochschulen und soll dauerhaft in den Lehrplänen der HSWT und der HM verankert werden.
Kontakt: Ralf Kastner unter T 089 1265-1922 oder per Mail .