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Automatisierte Anwesenheitserkennung
Hochschule München führt KI-gestützte Gesichtsscanner ein, um Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen zu kontrollieren
01/04/2026
Der manuelle Abgleich von Anwesenheitslisten kostet Lehrende jede Woche wertvolle Zeit – Zeit, die besser in die Lehre investiert werden könnte. Die HM hat daher beschlossen, ab dem Wintersemester 2026/27 ein KI-gestütztes Anwesenheitssystem einzuführen. HM-Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte werden damit vollständig von der Erfassung entlastet. Das System erkennt Studierende beim Betreten des Hörsaals automatisch und trägt die Anwesenheit in Echtzeit ins Campus-Management-System ein – zuverlässig, DSGVO-konform und ohne zusätzlichen Aufwand für alle Beteiligten.
So funktioniert die Technik
An den Eingängen der Hörsäle werden kompakte Kameramodule installiert, die mit einer speziell trainierten Gesichtserkennungssoftware arbeiten. Studierende registrieren ihr Gesichtsprofil einmalig über die bestehende HM-App durch das Hochladen eines Porträtfotos sowie des Ausweises zum Abgleich. Beim Betreten eines Raums gleicht das System das Bild in Echtzeit mit den hinterlegten Profilen ab – der Vorgang dauert weniger als eine Sekunde. Wer nicht registriert ist, kann sich alternativ per Studierendenausweis-Scan anmelden. Die erfassten Bilddaten werden nicht dauerhaft gespeichert, sondern ausschließlich lokal auf dem Kameramodul verarbeitet und unmittelbar gelöscht.
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