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Feierlich eröffnet!
Der Q-Bau der HM findet bei seiner offiziellen Einweihung als Gebäude der High Tech Agenda Bayern großen Anklang bei den Ehrengästen.
05/05/2026
Das Rekordtempo seines Entstehens, eine zeitgemäße Bauweise und Nachhaltigkeit bescheinigten die Redner der Einweihungsfeier dem Modulbau der HM in der Lazarettstraße. Der so genannte Q-Bau mit seinem neuen Raum- und Arbeitskonzept wurde bereits vom Zentrum für Forschungsförderung, der zentralen IT, der Stabsabteilung Innovative Lehre sowie der Graduate School bezogen.
Neues Bauen als Investition für nachhaltige Infrastruktur
„Das neue Gebäude ist ein großartiger Erfolg für die HM. Es steht in bester Weise für eine zeitgemäße Haltung zum Hochschulbau, die geprägt ist von qualitativ vollwertigem, bezahlbarem und schnellem Bauen“, sagte HM-Präsident Dr. Martin Leitner bei seiner Begrüßung. Der Modulbau sei ein gutes Beispiel für Neues Bauen bei Verwaltungsgebäuden und eine Investition des Freistaats in die HM.
Ministerialdirigent des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Dr. Tobias Haaf war begeistert: „Klügste Köpfe brauchen beste Infrastruktur, wie sie der neue Q-Bau bietet: Hier finden Lehrende, Forschende, Mitarbeitende, Promovierende und Studierende eine moderne und aktivierende Arbeitsumgebung, die Interdisziplinarität und Schwarmintelligenz fördert. Möglich gemacht hat das die Hightech Agenda Bayern, von der auch die Hochschule München massiv profitiert.“ Er gratulierte im Namen von Staatsminister Marcus Blume zum „Q-Bau“ – für Haaf ein Pendant zum Quartiermeister „Q“, der James Bond 007 die jeweils aktuelle Ausrüstung und Technik als Infrastruktur für seine Mission bereitstellt.
Bau in Rekordzeit
Thomas Gloßner, Ministerialdirektor des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, stellte die Eckdaten des Baus mit Holztafelbauweise, Gründach und den gelungenen Bauprozess vor mit der Frage, wie uns erstklassige Infrastruktur wie der Q-Bau langfristig gelingen könne: „Wir haben in dieser Zeit, größere Herausforderungen, als wir es gewohnt waren. Wir haben hier gemeinsam sehr schnell etwas erreicht.“
Auch Thomas Jenkel, Behördenleiter Staatliches Bauamt München II, lobte die „Punktlandung“ des Bauprozesses. Die positive Zusammenarbeit mit der HM ermöglichte ein Jahr Entwicklung der Ausschreibung, ein Jahr Planung und eineinhalb Jahre Realisierung: „Der Q-Bau ist ein gemeinsam gebauter Erfolg“, sagte Jenkel. Er überreichte HM-Präsidenten Leitner einen symbolischen Schlüssel für den Q-Bau.
„Smalltalk-Führung“
Einblick in die Räumlichkeiten gab Dr. Marcus Müller-Ostermaier, Leitung der Graduate School, bei einer Smalltalk-Führung. Nach den Raum- und Arbeitsbegebenheiten bekamen die Gäste bei einem Interview mit Prof. Dr. Christina Schindler von der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik und Prof. Dr. Stefan Wallentowitz von der Fakultät für Informatik und Mathematik der HM Einblicke in ihr Forschungsfeld. Schindler sieht die Halbleitertechnik zwar in einem agilen, aktiven Ökosystem in München, arbeitet in ihrem Projekt aber für die Verbesserung der Ausbildung in diesem Bereich, vor allem gemeinsam mit Schulen.
Wallentowitz betont für den Bereich Chip Design, dass es wichtig ist, mehr Personen und vor allem mehr Studierende für das Fachgebiet in Europa zu gewinnen.
Die Gäste trafen sich nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung bei Kaffee aus der Ape unter weißen Sonnenschirmen zum Gespräch.
Die Veranstaltung moderierte Sara Koss, Leitung Stabsabteilung Innovative Lehre, und wurde musikalisch umrahmt von einem Musikensemble der Big Band der HM unter der Leitung von Sebastian Pusch.
Christiane Taddigs-Hirsch