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Entfernte Planeten mit Robotern erkunden: HM-Doktorandin Juliane Skibbe forscht zu „Weltraum-Rovern“
12/07/2026
Wie lassen sich fremde Planeten zuverlässig mit Robotern erkunden? Mit dieser Frage beschäftigt sich HM-Doktorandin Juliane Skibbe. Sie forscht am HM-Promotionszentrum Integrierte Mobilität (PRIM) zu sogenannten planetaren Explorationsrovern. In ihrer Doktorarbeit entwickelt sie Methoden, wie sich Fehler bei diesen speziellen Robotern frühzeitig erkennen lassen, sodass Weltraum-Missionen sicher und zuverlässig sind. Ihr aktuelles Projekt? Ein Rover für den Marsmond Phobos, den sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitentwickelt.
HM: Woran forschen Sie?
Juliane Skibbe: In meiner Forschung geht es um Methoden zur Fehlerdetektion für planetare Explorationsrover. Dies erhöht den Autonomiegrad dieses robotischen Systems und gewährleistet die Weiterführung einer Weltraummission auch im Fehlerfall, indem der Zustand jeder Komponente überwacht wird.
HM: Was fasziniert Sie an Ihrem Forschungsbereich am meisten?
Juliane Skibbe: Ich mag die Vielfältigkeit der Aufgaben: Von der mathematisch-theoretischen Formulierung der Problemstellung über die Softwareimplementierung bis hin zum Testen auf der Hardware.
HM: Was möchten Sie mit Ihrer Forschung erreichen?
Juliane Skibbe: Ich möchte zur erfolgreichen Durchführung von Weltraummissionen beitragen – damit die Mission bis zum Ende durchgezogen werden kann und nicht schon vorher scheitert.
HM: Weshalb haben Sie sich für eine Karriere in der Wissenschaft entschieden?
Juliane Skibbe: Ich finde es spannend, immer wieder Neues zu entdecken und neue Methoden zu finden, die die Welt noch ein Stückchen besser machen.
HM: Vervollständigen Sie den Satz: "Wenn ich nicht forsche, dann mache ich in meiner Freizeit...?"
Juliane Skibbe: …gerne geocachen.
Das Interview führte Constance Schölch.