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Warum Co-Creation mehr ist als Partizipation
Partizipation und Co-Creation werden oft in einem Atemzug genannt. Beide setzen auf Beteiligung – aber sie sind nicht dasselbe.
29/06/2026
Partizipation bedeutet:
Menschen bringen ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in einen Prozess ein und haben, je nach Stufe der Partizipation, auch Entscheidungsmacht bis hin zur Selbstorganisation.
Co-Creation geht einen Schritt weiter:
Hier gestalten verschiedene Akteur:innen gemeinsam den gesamten Prozess – von der Frage über die Lösungsentwicklung bis hin zur Erprobung und Umsetzung.
Der Unterschied liegt nicht darin, ob Menschen beteiligt werden, sondern wie.
Bei Co-Creation ...
werden Herausforderungen gemeinsam definiert.
entsteht neues Wissen durch unterschiedliche Perspektiven.
wird Verantwortung geteilt.
werden Lösungen gemeinsam entwickelt und getestet.
ist die Kreativität und „Lösungslust“ (vgl. Marinić) der Gesellschaft gefragt - so rutschen die Beteiligten automatisch in eine empowerte Rolle, da sie die Entwicklung einer neuen Lösung verstanden, mitgestaltet und implementiert haben
Gerade bei komplexen Zukunftsfragen – von nachhaltiger Stadtentwicklung bis zur Mobilitätswende – braucht es mehr als einzelne Expert:innen. Es braucht die Zusammenarbeit von Hochschule, Stadtgesellschaft, Verwaltung und Praxis.
Genau dafür schafft HM Räume für Austausch, gemeinsames Lernen und ko-kreative Zusammenarbeit.
Denn die besten Lösungen entstehen oft dort, wo unterschiedliches Wissen zusammenkommt.