BCDC

Errichtung eines Bayerischen Chip Design Centers

Forschungsgebiet:

Im “Bayerischen Chip-Design Center“ (BCDC) finden kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) eine Anlaufstelle für den Einstieg in den Entwurf eigener Chips. Die Hochschule München unterstützt mit quelloffenen RISC-V-basierten Halbleiterplattformen und Interconnect-Generatoren eine solide Basis an notwendigen Komponenten.

Das „Bayerische Chip-Design Center“ (BCDC) ist eine vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft geförderte Initiative, die gemeinsam von den Fraunhofer-Instituten AISEC, EMFT und IIS sowie fünf bayerischen Hochschulen getragen wird. Das Ziel ist, Bayerns Rolle als einer der führenden Standorte für Chip-Design auszubauen und insbesondere Startups und mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die Halbleitertechnologie zu erleichtern.

Die Arbeit der HM konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: Erstens werden automatisierte Entwurfswerkzeuge entwickelt, die es ermöglichen, komplexe Verbindungsstrukturen innerhalb von Chips und zwischen einzelnen Chip-Komponenten schneller und effizienter zu gestalten. Außerdem werden maßgeschneiderte Erweiterungen für den offenen RISC-V Prozessorstandard entwickelt, die speziell auf die Anforderungen sicherheitskritischer IoT-Geräte zugeschnitten sind, wie etwa für Verschlüsselung und Signalverarbeitung direkt auf dem Endgerät.

  • Chip Design
  • Open Source

Projektförderung

Logo Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie StMWi

Projektpartner

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.

Fraunhofer-Institut für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH)

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (THN)

Technische Universität München (TUM)