BCDC
Errichtung eines Bayerischen Chip Design Centers
Forschungsgebiet:
- Laufzeit:
- 01.08.2023 - 31.12.2028
- Projektstatus:
- laufend
- Einrichtungen:
- Transfer- und Innovationszentrum im Oberland (TIZIO) Fakultät für Informatik und Mathematik Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
- Projektleitung:
- Prof. Dr. Felix Miller, Prof. Dr. Stefan Wallentowitz
- Drittmittelart:
- Land
- Projektart:
- Forschung
Im “Bayerischen Chip-Design Center“ (BCDC) finden kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) eine Anlaufstelle für den Einstieg in den Entwurf eigener Chips. Die Hochschule München unterstützt mit quelloffenen RISC-V-basierten Halbleiterplattformen und Interconnect-Generatoren eine solide Basis an notwendigen Komponenten.
Das „Bayerische Chip-Design Center“ (BCDC) ist eine vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft geförderte Initiative, die gemeinsam von den Fraunhofer-Instituten AISEC, EMFT und IIS sowie fünf bayerischen Hochschulen getragen wird. Das Ziel ist, Bayerns Rolle als einer der führenden Standorte für Chip-Design auszubauen und insbesondere Startups und mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die Halbleitertechnologie zu erleichtern.
Die Arbeit der HM konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: Erstens werden automatisierte Entwurfswerkzeuge entwickelt, die es ermöglichen, komplexe Verbindungsstrukturen innerhalb von Chips und zwischen einzelnen Chip-Komponenten schneller und effizienter zu gestalten. Außerdem werden maßgeschneiderte Erweiterungen für den offenen RISC-V Prozessorstandard entwickelt, die speziell auf die Anforderungen sicherheitskritischer IoT-Geräte zugeschnitten sind, wie etwa für Verschlüsselung und Signalverarbeitung direkt auf dem Endgerät.
Projektförderung