Rankings & Auszeichnungen
Die Hochschule München wird immer wieder für ihre Qualität in Lehre, Forschung oder Transfer ausgezeichnet. Einige ausgewählte Rankings und Auszeichnungen der letzten Jahren präsentieren wir hier.
Gründungsradar 2025
Der Gründungsradar wird seit 2012 regelmäßig vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erstellt. Auch beim letzten Gründungsradar 2022 belegten die HM und ihr SCE die Spitzenposition in der Kategorie „Große Hochschulen“ mit über 15.000 Studierenden.
Bewertet wurden sieben Bausteine: Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung, Gründungsunterstützung, Gründungsaktivitäten, Monitoring und Evaluation in der Gründungsförderung sowie Netzwerkarbeit in der Gründungsförderung.
Mit exzellenten Ergebnissen in allen Bereichen erreichten HM und SCE 58,8 von möglichen 60 Punkten, die höchste Punktzahl aller teilnehmenden Hochschulen.
Damit bestätigt die HM ihren Status als führende Gründungshochschule in Deutschland.
Auch in den vergangenen sechs Erhebungen des Gründungsradars konnte die HM im Gesamtranking der großen Hochschulen überzeugen:
- 2022 Platz 1
- 2020 Platz 2
- 2018 Platz 2
- 2016 Platz 1
- 2013 Platz 2
- 2012 Platz 1
WirtschaftsWoche Hochschulranking 2024
Im deutschlandweiten Ranking der WirtschaftsWoche geben über 500 Personalverantwortliche aus Mittelstand und Industrie darüber Auskunft, an welchen Universitäten und Hochschulen sie ihre Mitarbeitenden vorzugsweise rekrutieren. Der Schwerpunkt des Rankings liegt dabei auf den Bedürfnissen der Unternehmen, also der Praxisrelevanz der Ausbildung.
2023 sowie 2024 belegte die HM in allen bewerteten Fächern Spitzenplätze. Mit einem erneuten 2. Platz setzte das Fach Wirtschaftsingenieurwesen eine seit mittlerweile acht Jahren andauernde Erfolgsserie unter den Top 2 fort, bei Wirtschaftsinformatik erreichte die HM in der Unternehmergunst im Jahre 2023 sogar Platz 1.
Bei den Fächern Informatik und Wirtschaftsinformatik erreicht die HM 2024 Platz 2. Auch die Fächer Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau wurden wieder unter die ersten Zehn gewählt, was für ihre Qualität in Lehre und Forschung spricht.
Seit vielen Jahren liegt die HM in der Gesamtwertung der WirtschaftsWoche Hochschulranking in den Top-drei der Spitzenplätze.
DFG Förderatlas 2024
Der Förderatlas ist das umfassendste Zahlenwerk zur öffentlichen Finanzierung der Forschung in Deutschland und wird seit 1997 alle drei Jahre von der DFG als größter Forschungsförderorganisation und zentraler Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft hierzulande herausgegeben.
Die Hochschule München konnte in den letzten Jahren die Höhe der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Geldmittel deutlich steigern: In Bayern ist sie bei den Hochschulen für angewandte Wissenschaften führend. Im nationalen Vergleich konnte sie sich 2024 von Rang 5 auf Platz 2 verbessern.
Die geförderten Fachgebiete umfassen das gesamte Fächerspektrum der HM von Bauingenieurwesen über Informatik, System- und Elektrotechnik, Maschinenbau und Produktionstechnik über die angewandten Naturwissenschaften bis hin zu den Sozialwissenschaften.
Bayerische Absolventenstudie (IHF) 2024
Im Jahr 2024 haben an der gemeinsamen Studie mit dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) über 650 Absolventen und Absolventinnen der HM an der Befragung teilgenommen.
Von allen Befragten der Studie waren die Alumni der HM am zufriedensten mit ihrem Studium. Vor allem in der Bewertungskategorie „Kompetenzen“ bewerteten sie die an der HM erlernten Fachkompetenzen (73 %), Schlüsselkompetenzen (61 %) und Transferkompetenzen (80 %) als besonders positiv.
Career Test 2024
Zu Beginn des Jahres 2024 beteiligten sich fast 930 Studierende der HM an der jährlichen Befragung durch das Beratungsunternehmen Universum Global. Sie gaben wichtige Einblicke in ihre Sichtweise zur Hochschule, Persönlichkeitsprofile, Karrierevorstellungen und Arbeitgeberpräferenzen. Dabei assoziieren die befragten Studierenden die HM besonders häufig mit den Begriffen „Praxis“ und „vielfältig“.
Mehr als zwei Drittel der befragten Studierenden würde erneut an der HM studieren.
In der Kategorie Arbeitsmarktfähigkeit und Karrieremöglichkeiten wurden „Fokus auf professionelle Entwicklung“ (37 %) und „gute Beschäftigungschancen“ (36 %) am meisten assoziiert. Noch wichtiger waren die exzellente Bildung (62 %) und das vielfältige Kursangebot (44 %).
CHE Ranking 2023
Das CHE Hochschulranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden seit nunmehr 25 Jahren der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Erstellt wird das Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung in Kooperation mit DIE ZEIT.
Bewertet werden die Studienbedingungen in Bachelor- und Masterstudiengängen an über 300 Hochschulen in Deutschland. Dabei werden sowohl Urteile von Studierenden als auch Fakten zu Lehre und Forschung ausgewiesen.
2023 erhielt die HM Bestnoten für die Studiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen sowie für die Studiengänge Produktion und Automatisierung.
Zu den Kategorien des umfangreichen Rankings zählen unter anderem der „Kontakt zur Berufspraxis“, die „Unterstützung am Studienanfang“ und das Erreichen der „Abschlüsse in angemessener Zeit“. Hier erlangte die HM in den genannten Studiengängen Spitzenbewertungen.
U-Multirank 2022
Das Ranking bietet die Möglichkeit eines internationalen und nationalen Vergleichs mit anderen Hochschulen und Universitäten: deutschlandweit mit 102, weltweit mit 2.201. Bewertet werden die Bereiche Lehre und Lernen, Forschung, Wissenstransfer, internationale Ausrichtung und regionales Engagement.
Punkten konnte die HM 2022 im Bereich „regionales Engagement“. Bestnote erreichte sie mit ihrem hohen Anteil der „gemeinsamen regionalen Veröffentlichungen“, deutschlandweit belegt sie darin Platz 5. Mit ihren „regionalen Veröffentlichungen mit Industriepartnern“ liegt die HM sogar auf Platz 1.
Zudem wurde die HM im Bereich Wissenstransfer sehr gut bewertet. Bei „Co-Publikationen mit industriellen Partnern“ belegt sie mit einem sehr hohen Anteil an Veröffentlichungen erneut Rang 1 und ist innerhalb dieses Rangs deutschlandweit die viertbeste der bewerteten Hochschulen und Universitäten.
Weltweit liegt sie damit unter den Top 50. Ebenfalls mit Bestnote gerankt wurde die HM mit ihren „Ausgründungen“. In Deutschland rangiert sie damit unter den Top 10.
Gleichstellungspreis 2024
2024 hat sich die HM bereits zum vierten Mal beim bund- länderfinanzierten Professorinnenprogramm beworben – und jedes Mal mit ihren durchdachten Gleichstellungskonzepten und deren Umsetzung überzeugt.
Darüber hinaus erhielt die HM 2024 die neu eingeführte Prädikatsauszeichnung „Gleichstellungsstarke Hochschule“.
Im Rahmen des Professorinnenprogramm 2030 werden mit dem neuen Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ besonders gleichstellungstarke Hochschulen ausgezeichnet. Die HM als ausgezeichnete Hochschule kann zusätzlich die Förderung einer Nachwuchswissenschaftlerin beantragen.
MöglichMacher-Preis 2023
2023 verlieh das BayZiel – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre – den Bayerischen Hochschulpreis „MöglichMacher²³“ an außergewöhnliche Entrepreneurship-Persönlichkeiten. Vergeben wurde der Preis gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – und der Hochschule Bayern.
Mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde Klaus Sailer, Geschäftsführer des SCE. Er erhielt den Preis als herausragende Entrepreneurship-Persönlichkeit, die maßgeblich an der Transformation der Hochschule München zu einer unternehmerischen Hochschule mitgewirkt hat.
Das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz hebt die Bedeutung der Unternehmensgründung an Hochschulen hervor und fördert Entrepreneurship über verschiedene Maßnahmen wie Gründungszentren und Gründungsfreisemester für Lehrende. Mit dem erstmalig ausgelobtem Hochschulpreis „MöglichMacher“ wurden besondere Leistungen von Lehrenden und wissenschaftlich Tätigen ausgezeichnet, die sich mit hohem Engagement für die Stärkung des unternehmerischen Denkens bei Studierenden und die Förderung des aktiven Gründungsgeschehen an den Hochschulen einsetzen.
Verantwortungsvolle Entrepreneure gestalten eine lebenswerte Zukunft. Und das Strascheg Center for Entrepreneurship der Hochschule München ist eine Leuchtturminstitution mit Modellcharakter.
Megafon-Preis 2023
Seit 2021 zeichnet die in Hamburg ansässige Joachim Herz Stiftung mit ihrem Megafon-Preis innovative, vorbildliche Sprachbildungs- und Sprachförderprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland aus.
2023 ging der Hauptpreis in der Kategorie „Projekte für junge Erwachsene von 17 bis 25 Jahren“ an das KonTEXT Leseprojekt der Hochschule München. Ein weiteres Mal wurde das Leseprojekt für sein herausragendes Engamente ausgezeichnet.
Mit dem KonTEXT Leseprojekt entwickelte die HM, initiiert von Professorin Caroline Steindorff-Classen, unterstützt durch weitere Kollegen und Kolleginnen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Akteuren ein Angebot, das einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leistet. Das Projekt folgt der wissenschaftlich gestützten Annahme, dass Lesekompetenz Bildungs- und Teilhabechancen vermittelt, die (weiterem) straffälligen Verhalten vorbeugen können.
Shimon-Peres-Preis 2022
Im Andenken an den ehemaligen israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres stiftete das Auswärtige Amt den Shimon-Peres-Preis, der in Kooperation mit der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum verliehen wird.
2022 ging der mit 10.000 Euro dotierte Preis an den Bavaria Israel Partnership Accelerator (BIPA). Außenministerin Annalena Baerbock überreichte den Preis für das bayerisch-israelische Entrepreneurship-Ausbildungsprogramm an Vertreter des HM-Gründerzentrums SCE.
Das internationale BIPA-Programm ist eine einzigartige Action-Learning-Erfahrung für Studierende und junge Berufstätige aus Bayern, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die jungen Menschen arbeiten in internationalen, interdisziplinären Teams an realen und für die Unternehmen relevanten Problemstellungen und entwickeln innovative Lösungen für diese: vorwiegend in den Bereichen Industrie 4.0, Internet der Dinge, intelligente Mobilität, Medizintechnik und IT-Sicherheit.
Damit nutzt das BIPA-Programm die Ausbildung junger Menschen und wirtschaftliche Kooperationen, um sich für Völkerverständigung und gegen Diskriminierung einzusetzen – was der Shimon-Peres-Preis entsprechend würdigt.
Hochschulen mittendrin 2021
Gemeinsam lobten auch die Hochschulrektorenkonferenz, der ZEIT Verlag und die Robert Bosch Stiftung im Jahre 2021 ihren mit 25.000 Euro dotierten Preis das gesellschaftliche Engagement des KonTEXT Leseprojekt.
Studierende lesen gemeinsam mit straffällig gewordenen Jugendlichen ausgewählte Romane sowie andere geeignete Texte und setzen sich mit den Inhalten auseinander. Dies geschieht mit dem Ziel, das Interesse der Jugendlichen an Büchern zu wecken, ihre Bildung zu fördern sowie Werte zu vermitteln und zur Selbstreflexion anzuregen. Inzwischen verhängen immer mehr Jugendrichter in ganz Deutschland Lesen als „Strafe“ – als Alternative insbesondere zu herkömmlichen Sozialstunden.
Das Angebot stärkt das das zivilgesellschaftliche Engagement aller beteiligten Hochschulmitglieder, fügt sich durch seine Verknüpfung mit innovativen Lehrformen gut in die Gesamtausrichtung der Hochschule ein und verbindet diese in besonderer Weise mit ihrer Stadt und der Region.