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Herausragende Masterarbeit
Für seine Abschlussarbeit zum zirkulären Bauen erhält Tobias Greimel den Hochschulpreis der Stadt München
23/07/2026
Beton, Holz und andere Baustoffe aus bestehenden Gebäuden können auch nach deren Rückbau weiter genutzt werden. Wie sich solche Materialien in neue Bauvorhaben integrieren lassen, untersuchte Tobias Greimel, Student an der Fakultät für Architektur der Hochschule München, in seiner Masterarbeit: „Etwas endet, etwas beginnt – Transformation der Treibgut-Materialinitiative in ein Zentraldepot und Campus für zirkuläres Bauen.“
Materialien weiter nutzen
Dafür analysierte Greimel zwei Münchner Abrissobjekte auf ihr Potenzial für Urban Mining. Dabei geht es darum, wertvolle Rohstoffe aus bestehenden Gebäuden zurückzugewinnen und erneut in den Materialkreislauf einzubringen.
Campus für zirkuläres Bauen
Auf Grundlage der gewonnenen Materialien entwickelte Greimel das Konzept für einen Campus für zirkuläres Bauen im Kreativlabor. Seine Arbeit zeigt damit konkrete Möglichkeiten auf, wie der Wandel von einer linearen Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft im Bauwesen gestaltet werden kann.
Der Hochschulpreis der Stadt München ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird jährlich an jeweils eine herausragende Abschlussarbeit der Hochschule München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München vergeben. Voraussetzung ist, dass sich die Arbeit mit der stadtplanerischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Entwicklung Münchens befasst.
Die Auszeichnung überreichten die Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Verena Dietl, und der Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, gemeinsam mit Christian Schühle, HM-Professor und Betreuer der Arbeit.
Lisa Miethke