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INSIDE:PhD
HM-Doktorandin Lea Wendler forscht zu robusteren Stahlkonstruktionen
27/09/2026
Wie halten Stahlkonstruktionen für die Ewigkeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich HM-Doktorandin Lea Wendler. In ihrer Doktorarbeit am HM-Promotionszentrum Integrales Bauen (PZIB) untersucht sie dafür das sogenannte “höherfrequente Hämmern” – ein spezielles Verfahren, das geschweißte Verbindungen im Stahlbau robuster macht.
Woran forschen Sie?
Ich forsche zu Ermüdungsverhalten geschweißter Verbindungen im Stahlbau. Diese sind bei Stahlkonstruktionen oft die Schwachstelle. Ein Gegenmittel ist das sogenannte höherfrequente Hämmern: Dabei wird die Schweißnaht an der kritischen Stelle gezielt mechanisch verformt, um die Belastbarkeit zu verbessern.
In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit diesem Verfahren, um noch offene Fragen zu klären.
Was fasziniert Sie an Ihrem Forschungsbereich am meisten?
Ich mag die Abwechslung aus experimenteller und theoretischer Arbeit: das Durchführen der Versuche, begleitet von unterschiedlicher Messtechnik, aber auch die anschließende Auswertung und Analyse der Ergebnisse mithilfe verschiedener Berechnungsmodelle.
Was möchten Sie mit Ihrer Forschung erreichen?
Ich möchte mit meiner Forschung noch offene Fragen klären und so zu einem breiteren Einsatz des Verfahrens in der Praxis beitragen. Durch die erzielbare Lebensdauerverlängerung geschweißter Konstruktionen kann das Verfahren langfristig auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Warum haben Sie sich für eine Karriere in der Wissenschaft entschieden?
Ich hatte bereits im Rahmen meiner Masterarbeit die Möglichkeit, in das Thema und das wissenschaftliche Arbeiten einzusteigen. Da mich beides begeistert hat, habe ich die Chance gerne genutzt, in der Wissenschaft zu bleiben und mich weiter mit diesem Forschungsgebiet zu beschäftigen.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht forschen?
Viel Sport! Vor allem Laufen und Rennradfahren.
Das Interview führte Constance Schölch