Christian Friedrich Markus
Christian Friedrich Markus hat den Lehrgang Wissenschaftsmanagement 2026 besucht. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen.
„Durch den Lehrgang kann ich Themen aus meinem Arbeitsalltag auf einer übergeordneten Ebene betrachten und besser einordnen. Besonders wertvoll sind für mich die direkte Anwendbarkeit der Inhalte sowie der Austausch mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Hochschulbereichen."
Interview
In meiner Arbeit als wissenschaftlicher Referent bei MUC.HEALTH erlebe ich gerade sehr direkt, wie sich eine junge Studienfakultät entwickelt und welche Fragen dabei entstehen. Ich wollte besser verstehen, wie solche Prozesse innerhalb einer Hochschule funktionieren und wie ich sie in meiner Rolle aktiv mitgestalten kann. Dafür fand ich den Lehrgang sehr passend.
Für mich ist der größte Mehrwert, viele Themen aus dem eigenen Arbeitsalltag heute stärker auf einer Metaebene betrachten zu können. Durch die historischen, rechtlichen und strukturellen Hintergründe verstehe ich besser, warum bestimmte Entwicklungen und Entscheidungswege an Hochschulen so ausgestaltet sind, wie sie sind, und kann mich dadurch sicherer in diesen Strukturen bewegen. Besonders hilfreich finde ich dabei auch den Austausch mit Kolleg:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Hochschule.
Weil der Lehrgang sehr nah an Fragen ist, die einem im Wissenschaftsmanagement tatsächlich begegnen. Vieles lässt sich direkt mit der eigenen Arbeit verknüpfen. Gerade wenn man zunehmend koordinierende oder gestaltende Aufgaben übernimmt, hilft es sehr, dafür nicht nur Erfahrungswissen, sondern auch einen fundierten Hintergrund zu haben.
Für mich war besonders spannend zu erkennen, wie viel Wissenschaftsmanagement eigentlich schon in meinem eigenen Arbeitsalltag steckt. Der Lehrgang hat mir geholfen, meine Rolle an der Schnittstelle zwischen fachlicher Arbeit, Projekten und Hochschulstrukturen bewusster wahrzunehmen und viele Abläufe besser zu verstehen.
Mich interessiert besonders, wie ich die Inhalte des Lehrgangs noch stärker auf die Weiterentwicklung von MUC.HEALTH übertragen kann. Unsere Studienfakultät ist noch relativ jung und vieles befindet sich im Aufbau und in der Weiterentwicklung. Gerade deshalb finde ich es spannend, die Inhalte immer wieder mit den konkreten Fragen und Prozessen aus meinem eigenen Arbeitsumfeld zu verbinden.