Meine HM-Story: Klaus Hammerl, Labormeister
Ganz ehrlich: Ein Berufsleben an der HM zu verbringen, war nicht Klaus Hammerls Traum. „Ich wollte ein bisschen Wissen mitnehmen und dann in die große, weite Welt gehen. Daraus wurde nichts. Doch dafür kam an der HM die große, weite Welt zu mir.“ Als Labormeister leistete er Pionierarbeit und unterstützt die Forschung. Rückblickend sagt er: „Ich habe hier mein Hobby zum Beruf gemacht!“
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Die große, weite Welt an der HM

Dinge (und Menschen!) in Bewegung bringen: Das könnte ein Motto sein für die Laufbahn von Klaus Hammerl. Der Labormeister arbeitet an der HM als Technischer Inspektor. Außerdem engagiert er sich im Vorstand des HM-Sportteams.
„An der HM hatte ich von Anfang an absolute Freiheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Man kann innovative Ideen selbst verfolgen. Man findet immer jemanden, der auf eine gute Idee anspringt.“
Bevor er sich für den Wechsel in den Öffentlichen Dienst entschied, war Klaus Hammerl Schichtleiter in einer Produktionsfirma. An der HM begann er als Labortechniker im Konstruktionslabor. „Ich sollte Zeichnungen für den Professor anfertigen. Dann kamen die Computertechnik und plötzlich haben wir Netzwerke entwickelt und Computer gebaut! Ich habe an der HM die gesamte Entwicklung miterlebt, bis zum World Wide Web. So eine Erfahrung hat kein Mensch auf der Welt. Ich kann sagen: Die weite Welt ist zu mir gekommen.“
Als Klaus Hammerl Lust auf etwas Neues hatte, wechselte er ins Labor für Aerodynamik, Aeroakustik & Fluidtechnik, kurz: AFF. Hier arbeiten Forschende und Studierende an praktischen Anwendungen: Wie kann man Windkraftanlagen aerodynamisch optimieren? Wie können Winglets (= nach oben gebogene Flügelspitzen) die Effizienz von Flugzeugen steigern? Wie lässt sich der Widerstand des Flugzeugrumpfs verringern? An der Laborarbeit mochte er neben der technischen Herausforderung ganz besonders „den Umgang mit den jungen Menschen. Sie sind oft so wissensdurstig und lernbegierig!“ Genauso wie die Lehrenden gab auch der Labormeister sein Wissen an den akademischen Nachwuchs weiter.
„Man hat hier den schönsten Job der Welt – wenn man mit der Freiheit umgehen kann. Wer sich sein Arbeitsfeld selbst suchen will, ist hier richtig. Das Ergebnis muss stimmen, den Weg wählt man selbst.“
Weiterkommen mit Eigeninitiative
Spannend fand Klaus Hammerl auch die Arbeit im AFF-Labor. Aber dann „kam meine Karriere irgendwie ins Stocken. Die Türen waren da, aber ich habe sie nicht gesehen. Ich wusste nicht, dass es zum Beispiel die Möglichkeit einer modularen Qualifizierung gibt, das habe ich erst später entdeckt.“ Klaus Hammerl begann, sich im Personalrat zu engagieren. Hier machte er Karriere bis in den Vorstand. „Heute arbeite ich zu 90 Prozent in Personalrat und noch 10 Prozent im Labor – damit ich den Anschluss nicht verliere.“
Die HM sieht er heute auch durch die kritische Brille des Personalvertreters. Typisch sei, dass man nur mit Eigeninitiative weiterkomme: „An der HM hat man alle Freiheiten und den schönsten Job der Welt – wenn man mit der Freiheit umgehen kann. Man muss sich um alles kümmern. Man muss selbst den Antrieb finden. Wer sich sein Arbeitsfeld selbst suchen will, ist hier richtig. Übrigens, ich vermute: auch in der Verwaltung. Zum Beispiel im Fakultätssekretariat: Hier können die Kolleginnen und Kollegen alle Abläufe selbst gestalten, ihre technischen Tools selbst aussuchen. Nur das Ergebnis muss stimmen, ihren Weg wählen sie selbst.“
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