Meine HM-Story: Dr. Frédéric Lapierre, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Stark in Forschung und Kommunikation, top ausgestattet, progressiv: Dr. Frédéric Lapierre fühlt sich als Nachwuchs-Wissenschaftler an der HM sehr gut gefördert, beruflich wie persönlich. Und ihm gefallen die Haltung und das Klima an Bayerns größte Hochschule für angewandte Wissenschaften.
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Praxis trifft Sinn

Dr. Frédéric Lapierre ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Tandem-Postdoc-Programm der HM. Für seine Dissertation erforschte er die Entwicklung von Bioprozessen für biozementierende Mikroorganismen.
Bestimmte Bakterien produzieren Kalk. Dieser Kalk wirkt wie ein Bindemittel: Er kann Sand verfestigen und so herkömmlichen Zement ersetzen. Mischt man diesen Biozement in Beton, kann er entstehende Risse wieder schließen. Das klingt wie die Zukunft des Bauwesens – doch bislang war die Herstellung von Biozement sehr teuer. Frédéric Lapierre hat an der HM ein Verfahren entwickelt, um die Bakterien kostengünstig in großer Zahl zu erzeugen: die Grundlage für eine effiziente Industrieproduktion. Und ein Beispiel für die praxisbezogene, sinnstiftende Forschung an der HM.
„Die HM ist sehr forschungsstark. Das ist kein Muss für Professorinnen und Professoren an einer HAW, aber an der HM tun sie es. Es gibt sogar die Möglichkeit, sich ein Semester für die Forschung freistellen zu lassen.“ Für Frédéric Lapierre ist der der Praxisbezug ein wichtiger Pluspunkt. „Wir sind ziemlich nah an der Industrie. Die HM fördert den Anwendungsbezug unter anderem durch Exkursionen zu Unternehmen.“
„Unser Labor ist 1A ausgestattet, das ist bombe. Und wir haben einen hervorragenden Schlüssel: Oft habe ich ein Gerät für mich allein, das sich an anderen Orten ganze Forschergruppen teilen müssen.“
Fit für Forschung und Lehre
Erfolgreiche Forschung braucht eine ganz handfeste Grundlage: die Ausstattung. Als das Gespräch auf das Labor seiner Fakultät kommt, gerät Frédéric Lapierre ein bisschen ins Schwärmen: „Unser Labor ist 1A ausgestattet, das ist bombe. Und wir haben einen hervorragenden Schlüssel: Oft habe ich ein Gerät für mich allein, das sich an anderen Orten ganze Forschergruppen teilen müssen.“
Im Tandem-Postdoc-Programm ist Frédéric Lapierre auf dem Weg in Richtung Professur. Das bedeutet nicht nur Forschung, sondern auch Lehre. An der HM konnte er sich in 150 Arbeitseinheiten intensiv mit Didaktik beschäftigen, seine Skills erproben und verbessern – und ein Zertifikat erwerben.
Fit für Lehre und Forschung, erfahren und gut vernetzt in der Praxis – fehlt nur noch die Berufung. (Lesetipp: In 5 Schritten zu Ihrer Professur ) Und der gute Ruf! „Die HM ist stark darin, junge Forschende der Welt zu präsentieren.“ Frédéric Lapierre erlebt es selbst. Seine Hochschule unterstützt ihn dabei, sich einen Namen zu machen. Ein Gewinn für beide, die HM und ihre ausgezeichneten Forschenden.
„Die HM ist anwendungsorientiert, progressiv und kommunikativ. Und sehr forschungsstark.“
„Weiche“ Faktoren (die stark machen)
Und dann gibt es noch die sogenannten „weichen“ Faktoren (die wesentlich dazu beitragen, einzelne Personen, ein Team und damit die gesamte Organisation stark zu machen). Frédéric Lapierre sind sie wichtig und er findet sie an der HM weit oben auf der Agenda. „Die HM setzt sich für Diversität und Vielfältigkeit ein. Und: Hier gibt es auch weibliche Vorbilder!“, beginnt er und fährt fort: „Es gibt vielfältige Gesundheitsangebote, Burnout-Prävention … Ich finde, die HM ist sehr progressiv im Bereich der psychologischen Gesundheit.“
Auch dass seine Hochschule die eigene Organisation immer wieder kritisch beleuchtet, findet er motivierend: „Arbeit neu denken: Darüber wird an der HM viel nachgedacht und gesprochen. Von der technischen Ausstattung bis zu organisatorischen Themen und Angeboten wie der Vier-Tage-Woche.“ Frédéric Lapierre fühlt sich wahrgenommen, wertgeschätzt und gefördert, als Wissenschaftler und Person. Sein Fazit „Ich würde mich wieder für die HM entscheiden.“
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